Mittwoch, 20. Juli 2011

Das nächste Projekt

In meiner mir bekannt liebenswürdig-flatterhaft-unstet-spontanen Art habe ich soeben beschlossen, alle Projekte einzufrieren, bis ich das gleich ausgeführte Projekt beendet habe.
Es handelt sich dabei um ein Minecraft-Projekt. Dieses soll nicht zu lang oder groß werden. Ich habe einen groben Rahmen von 20 bis 35 Folgen veranschlagt. Es soll wirklich nicht mehr werden. Die Gründe: jeder Hans spielt aktuell Minecraft. Das Spiel ist ja auch geil. Dadurch ergibt sich aber eine Überschwemmung der LP-Szene. Da mir dieses Spiel aktuell aber den meisten Spaß bereitet und ich euch auch mal wieder etwas bieten will, mache ich daraus ein Projekt mit Verfallsdatum. Danach wird Minecraft beendet sein und es wird von mir in näherer Zukunft nichts mehr von MC zu sehen geben, abgesehen von Showfolgen vielleicht. Nun aber zum Projekt.
Ich will eine interaktive Geschichte gestalten. Die Introfolge und den ersten Part werde ich noch selbst erstellen. Danach seid ihr am Zug. Ihr werdet in den Kommentaren entscheiden, welche Aufgabe ich als nächstes erhalten werde und wieviel fiktive Zeit ich dazu habe. Doch der Reihe nach.
Das Szenario sieht so aus, dass mein MC-Alter-Ego, der Einfachheit Diesel genannt, in einem hermetisch abgeriegelten Raum erwacht und von einer Stimme hinter einer schwarzen Glaswand eröffnet bekommt, dass man ihn in Kürze an einen Ort schicken wird, den er nicht kennt, dass er beobachtet werden wird und zudem Aufgaben zu erfüllen hat. Weder Diesel, noch ihr werdet wissen, warum und wozu. Die Freiheit des Story-Backgrounds nehme ich mir selbst heraus, so dass ich eine Rote Linie wahren kann.
Als Zuschauer werdet ihr die Rolle von IHNEN einnehmen. Ihr seid SIE, ihr seid "WIR". Von ein paar festgelegten, relevanten Aufgaben abgesehen ist es an euch, mir meine Aufgabe und den fiktiven Zeitraum zur Erledigung ebenjener zu erteilen. Das kann etwas so simples wie "Finde Wasser" sein, aber auch etwas komplexes wie "Baue eine unterirdische Verteidgungsanlage mit Selbstschussanlage". Der Zeitrahmen, den ihr in Tagen angebt, ist rein fiktiv. Er hat nichts mit unserem Kalender oder der Ingame-Engine zu tun. Er dient mir lediglich dazu, die Geschichte darum zu stricken. Zudem werden es keine normalen LP-Parts, sondern zusammengeschnittene Videos der Ereignisse. Mal als Audiofile, mal als Forschungsbericht der "WIR", mal als Tagebucheintrag von Diesel. Was immer mir als am passendsten für die Geschehnisse in den Sinn kommt. Und ihr müsst mir vertrauen, wenn ich sage, dass ich Geschichten erzählen kann.
Als kleinen Bonus wird es das ganze doppelt geben, wenn es mir zeitlich gelingt. Auf Deutsch und Englisch. Einfach deshalb, weil Englisch eine andere Erzählmöglichkeit bietet. Die Inhalte werden jedoch dieselben sein, also keine Sorge, euch entgeht nichts, wenn ihr des Englischen nicht mächtig seid. (Man kann sich ja damit trösten, dass ich mich mit vielen Zuschauern rumschlagen muss, die BEIDES nicht können...)
Aktuell habe ich noch keinen definitiven Namen für das Projekt, sitze jedoch gerade an Intro und Part 01. Ihr werdet den Namen also früh genug erfahren.
Weitere Infos und Anweisungen finden sich dann vermutlich in der Videobeschreibung. Stay tuned!

Donnerstag, 14. Juli 2011

Die Musikgeneration der Musikdegenerierten

Ich bin ein sehr musikbegeisterter Mensch. Schon früh konnte mich die Stimmung und die Energie eines Liedes mitreißen und mich die wahnwitzigstes Dinge tun lassen, nur, weil ich durch die Musik in eine Stimmung kam, in der ich viele Dinge für eine gute Idee hielt. Heute, einige Jahre und viele Verletzungen später, haben sich auf meiner Haut zwar allerlei Narben gebildet, aber sie haben keinen bleibenden Eindruck auf mein Verhalten hinterlassen. Pavlov wäre erstaunt über so viel Resistenz gegenüber einer schmerzinduzierenden Reizkonditionierung. Pavlov war allerdings auch nie in einer Moshpit eines KoRnkonzerts und hat Hunde mit Glocken genervt. Da finde ich mein Hobby weitaus interessanter.
Wo wir gerade jedoch bei schmerzinduzierender Reizkonditionierung angelangt sind, muss ich sagen, dass ich sie durchaus bei so manchen Menschen begrüßen würde. Hauptsächlich, damit sie mal geschlagen werden, aber der Lerneffekt ist ja durchaus ein reizender Kollateralschaden. Es ist diese Generation mp3, die nicht mehr weiß, was es heißt, Musik aufgrund ihrer Qualität statt ihrer Quantität zu schätzen. Generationen und das mp3-Dateiformat sind per sé ja eigentlich gute Sachen, in Verbindung sind sie aber, so muss ich feststellen, in ihrer Mehrheit unbefriedigend anspruchs- und ergo geschmacklos.
Ein kleines Experiment zur Verdeutlichung für diejenigen, die mir vielleicht folgen können. Angenommen, ihr besitzt ein Album aud CD, DVD oder als hochqualitätive Audiodateien wie OGG Vorbis mit hoher kbps-Rate. Weiter angenommen, ihr kennt wenigstens eines der darauf enthaltenen Stücke derart gut, dass ihr jeden einzelnen, kleinen Ton und jede Nuance bewusst wahrnehmt. Geht nun auf YouTube und sucht nach diesem Lied. Vermutlich werdet ihr eine befriedigend große Anzahl an Treffern erzielen, mit denen wir arbeiten können. Klickt nun auf ein beliebiges Video. In mehr als 80% der Fälle werdet ihr lediglich eine Videoqualität von 240p bis 360p für euren ausgewählten Titel erhalten. Beim Hören werdet ihr euch wundern, ob eure Lautsprecher einer Fehlfunktion unterliegen, eure Audioeinstellungen überprüfen oder gar überreagieren und eine neue Soundkarte für viel Geld installieren. Bis euch dann klar wird, dass es nicht an eurem Gehör oder Equipment mangelt, sondern an Qualität. Warum ist das? Eine ausgezeichnete Frage!
Die meisten Leute leben in der Annahme, dass mp3 immer mp3 ist. Grundlegend richtig, im Detail aber vollkommen falsch. Ein Mensch ist zwar immer ein Mensch, aber mit der Unterscheidung zwischen Mann und Frau geht es dann schon los, von schön und missgeboren als weiteren Attributen wollen wir hier der Einfachheit Abstand nehmen. Bei mp3s verhält es sich ähnlich. Während man manche Menschen mit den Adjektiven schön oder attraktiv versehen kann, möchte man sich bei anderen mit einer dieser praktischen Brechtüten aus Flugzeügen versehen; nur für den Fall, dass man zu lange hinschaut. Worauf ich hinaus will ist, wie zu vermuten, die Qualität der Ware. Der Teufel liegt bekanntlich im Detail und während bei den meisten Menschen leider nur das Nötigste getan wurde, um sie als Teil unserer Spezies zu klassifizieren, hat man sich bei anderen viel Mühe gegeben, sie bis ins Detail zu optimieren, um den Genuss ihrer Gegenwart zu erhöhen. Weiterhin muss festgestellt werden, dass es in den meisten Fällen bei der Reproduktion auf Geschwindigkeit und Quantität angelegt wurde, anstatt Zeit in ein begehrenswertes Exemplar zu investieren. Schlechte mp3s sind so gesehen die Pfingstgemeinschaft der Audiodateien. Schnell heiraten, viel produzieren.
Die meisten Benutzer denken nicht. Das wollen sie auch nicht. Sie überlassen es den Konvertierungsprogrammen, die Einstellungen vorzunehmen. Und diese sind in den meisten Fälle mit dem folgenden Adjektiv gekennzeichnet: schnell. Das Problem dabei ist, dass zugunsten der Geschwindigkeit die Qualität leiden muss. Im Falle von Musik wird dann ein großer Teil der Klangweite einfach wegkomprimiert. Puff, adios, auf nimmer Wiedersehen, weg. Und was nicht da ist, kann man selbstverständlich auch nicht hören. Diese verstümmelten Varianten von einstmals sicher tollen Liedern werden nun zuhauf im Internet hochgeladen und dort dann kaum gehört, weil sie, lasst es mich drastisch sagen, so klingen, wie Scheiße riecht und aussieht.
Dadurch erklärt sich die neuerdings große Beliebheit einfacher, um nicht zu sagen oft tumber, Musik. Namentlich die der Milieus elektronischer und/oder rap-basierter Musik. Ein sich monoton wiederholender Bass im 4/4-Takt und eingestreute Störgeräusche. Das ist simpel, eingängig und kann kaum verstümmelt werden. Die Kakerlake unter der Musik sozusagen.
Die musikalisch und handwerklich in der Masse anspruchsvoller zu kreierende Musik leidet darunter jedoch erheblich. Vergleichsweise könnte man einem Automobil zwei Räder abmontieren und die ersten vier Gänge blockieren, um es anschließend zu Vergleichszwecken neben ein Fahrrad zu stellen. Ursprünglich für vollkommen unterschiedliche Zwecke konzipiert ist das Fahrrad nun in jeder Hinsicht überlegen, ausgenommen vielleicht dem des Witterungsschutzes.
Würde Musik jedoch immer in bester Qualität geliefert, indem die dafür adäquate Zeit investiert worden wäre, (bei mp3-Dateien maximal 20 Sekunden längere Komprimierungszeit pro Song), fiele dieser Status Quo jedoch wohl recht rasch in sich zusammen.
Ganze Fangemeinden mit riesigen Anhängerzahlen entstanden meiner Ansicht nach allein deshalb, weil sie zu dumm waren, die Musik in angemessener Qualität zu hören und sich deshalb dem hingaben, was unter schlechter Qualität ohnehin nicht mehr leiden kann. Weswegen ich überall mit unsäglichem Scheißdreck in Kneipen gequält werde.

tl;dr: Komprimiert eure Musik nicht zu Tode und besorgt sie euch in anständiger Qualität, for the love of gawd.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Schreibdrang

Seit einiger Zeit gelüstet es meine verknabberten Finger, mich an die Tastatur zu setzen und etwas zu schreiben. Das Problem meiner Finger ist nur, dass sie gar nicht merken, dass es da ein Problem gibt. Mein Gehirn weiß nämlich nicht recht, was es als Wortsignale an die Wichsgriffel senden soll. Da sitze ich nun also, vor mir ein weißes Textfenster und in meinem Gehirn ein wabernder Nebel aus Gedanken, die sich mit allem und gar nichts beschäftigen.
Als kreativer Mensch ist es mir ein Drang, Werke zu schaffen. Wählerisch bin ich dabei nicht. Solange ich etwas schaffen kann, das mir Freude bereitet, ist es mir gleich, ob das nun Videos, Musik, Bilder, Texte, darstellende Künste oder Arrangements aus Müll sind. Dämlicherweise war es allerdings schon sehr früh eines meiner Laster, mich verstärkt schriftlich auszudrücken. Es gab eine Zeit, da habe ich über vieles gebloggt. Seien es Erlebnisse etwaiger Natur, von Liebschaften, Drogenerfahrungen, pubertären Ausflügen (da gäbe es nun eine lustige Geschichte zu erzählen, von einem Ausflug als ich zarte 15 war und mal eben einen damaligen Internet-Kumpel besuchte, eine Woche wegblieb und mich Sonntag abends bei meiner Mutter verabschiedete, indem ich sagte, ich müsse noch mal kurz weg; als ich wieder heimkam, hatte ich einen der bizarrsten und heftigsten Trips meines Lebens hinter mir) oder Beobachtungen fremder Menschen an beliebigen Orten. Oder Gedanken zu Politik, Literatur, Kino, Film, Musik oder menschlicher Verhaltensweise. Ich habe noch einige dieser Posts und Blogeinträge gespeichert und wenn ich sie heute lese, muss ich über diesen notgeilen, arroganten, kleinen Mistkerl schmunzeln, der ich war. Einerseits hat sich nicht viel an mir geändert, andererseits bin ich ein vollkommen anderer Mensch. Klingt dämlich, aber jeder, der so objektiv, wie es subjektiv möglich ist, auf sein eigenes Pubertäts-Ich zurückblickt, wird verstehen können, was ich damit sagen will.
Doch heute gestaltet sich dieses Schreiben irgendwie schwieriger. Ich habe Ansprüche an mich selbst; wenn etwas geschrieben wird, dann auch etwas Gutes, Wertvolles. Es soll durchdacht, ästhetisch, vielleicht gar künstlerisch sein. Ich würde seit langem gern ein Buch schreiben. Obwohl, das ist gelogen. Ich würde gern drei verschiedene Bücher schreiben. Wenn nicht gar mehr. Da sind so viele Ideen in meinem Kopf, so viele Charaktere und Worte, die gern ein Medium bekämen, doch ich fürchte mich davor, diesen Gedanken nicht gerecht werden zu können und so bleiben sie wohl verschlossen in meiner Gedankenschublade. Aktuell ist der Wunsch, den Fantasy-Roman, der so lang schon in mir brodelt, endlich auf Papier zu bringen. Doch auch hier: in meinem Kopf ist die Geschichte ein Ganzes, ein episches Abenteuer, doch die Vorstellung, alles geordnet niederzuschreiben, ist gigantisch. Im Sinne der Komplexität dieser Aufgabe. Es gäbe so viel zu tun: die generelle Wortwahl zu bestimmen, die Charaktere auszubauen, die verschiedenen Schicksale und Handlungsstränge aufzubauen und dies in einer Art und Weise, dass sie weder langatmig, noch zu ungenau, weder vorwegnehmend, noch zurückhaltend bleiben. Sie müssten so verwoben werden, dass dieses Gefühl, das ich in meinem Gehirn habe, förmlich aus den Seiten über den Leser herfällt.
Im Grunde glaube ich, dass ich den Menschen generell Freude bereiten will. Mir macht es Spaß, wenn Leute meinetwegen glücklich sind oder ich sie erheitern kann. Andererseits bereitet es mir zu viel Vergnügen, Menschen Streiche zu spielen, oder manchmal sogar auf ihnen herumzuhacken. Diese schlechte Angewohnheit konnte ich aber, der überstandenen Pubertät und intensiven Gedanken mir selbst gegenüber sei Dank, weitestgehend abstellen. Auch die Rolle meiner Freundin sollte da nicht verschwiegen werden; sie hat mich definitiv zu einem besseren Menschen gemacht, ohne mich dazu zu zwingen oder auch nur darum zu bitten. Es ist einfach ihre Präsenz, die Tatsache, dass sie mich liebt. Das ist die schönste Erfahrung, die ich je gemacht habe.
Vielleicht stelle ich deshalb auch meine Let's Plays auf YouTube zur Schau. Anfangs habe ich die ausschließlich zu meinem eigenen Vergnügen gemacht, viele fanden nie den Weg auf YouTube, existieren gar nicht mehr. Da war so viel Hirnflatulenz drin, die mich erheiterte, mit der ich aber niemanden sonst als Lokus missbrauchen wollte. Und wie es mir so eigen ist, stiegen meine Ansprüche immer mehr. Ich wollte vom drögen Dummlabern wegkommen und den Spielen gerechter werden; und habe dabei irgendwie die Linie verloren. Ich konzentriere mich derzeit zu sehr darauf, korrekt und prägnant die Spielinhalte zu zeigen, anstatt einfach eine andere Art der Darstellung der Spiele zu fertigen, was ein LP an sich sein sollte. Es soll unterhalten, meine Kommentare sollen lustig und unterhaltsam sein. Information in allen Ehren, aber damit übertreibe ich es zur Zeit einfach. Ich gebe so viele Fakten heraus, dass ich dazwischen nichts kohärent Lustiges mehr zu erzählen imstande bin. Ich meine: wen interessiert es schon, quasi einen gesprochenen Wikipedia-Eintrag zu sehen, der mit visueller Veranschaulichung kredenzt wird? Mich mal nicht, weswegen ich meinen Kram sogar selbst nicht mehr mag.
Ich werde mir nach Twilight Princess eine Auszeit nehmen und etwas Abstand aufbauen, damit die Batterien wieder aufgeladen sind und ich einfach tue, wonach mir die Nase steht. Das ging mir nach Alundra spätestens verloren. Ob ich Metroid Prime dann noch fortführe, neu beginne oder abbreche, wird sich zeigen.
Falls ihr noch verfolgt, was ich hochlade, löscht mich nicht aus euren Abos, wenn ihr sehen wollte, was kommt, wenn ich wieder weitermache. Das könnte etwas dauern, vielleicht gelingt es mir aber auch, den Schalter schon in der nächsten Stunde umzulegen. Andererseits überlasse ich euch selbst, was ihr abonniert. Die Funktion ist eben praktischer, als sich zu jedem Channel Bookmarks zu setzen und diese manuell abzurufen; mehr ist es aber auch nicht. Well, well, well.
Bis hierher soll es dereinst genügen. Ich muss jetzt Schnee schippen gehen, bevor sich die Gartenheckensheriffs in dieser Spießbürgerstraße, in der meine Großeltern leben, draußen die Knochen brechen, weil sie auch ja jeden Zentimeter Bordstein auf Schnee- und Rutschfreiheit testen müssen. Wahrscheinlich werden sie arg unglücklich sein, wenn sie hier nichts zum Anzeigen finden. Seltsames Volk...

Samstag, 27. März 2010

Pläne für die Zukunft

Auch, wenn MediEvil noch nicht ganz abgeschlossen ist - ich habe noch ein paar fertige Parts auf der Platte, die lade ich demnächst irgendwann hoch -, so habe ich doch schon recht genaue Vorstellungen davon, wie meine Playlists sich erweitern werden.
Wie einige ja wissen, studiere ich ab April Game-Design. Ja, das Studium wird sicher geil, allerdings auch zeitintensiv. Die neuen Bachelor-Studiengänge machen nun leider Schluss mit dem zauberhaften Studentenleben. Um aber nicht in einen Abgesang über die gute, alte Zeit zu verfallen, hier die Dinge, die für euch relevant sind.
Ich plane, nach MediEvil und mit Beginn des Studiums, meinen Hauptfokus zunächst auf Rollenspiele zu legen. Das betrifft sowohl die guten, alten, von mir heißgeliebten 2D-Vogelperspektiven-Rollenspiele (Secret of Mana, Chrono Trigger, Alundra, Terranigma) als auch die moderneren RPGs (Final-Fantasy-Titel, Vagrant Story, Legend of Dragoon, Kingdom Hearts, etc.). Die in Klammern genannten Titel sind lediglich Referenzen; eine Garantie darauf, dass ich sie spiele, gibt es, wie immer, nicht.
Gerade bei den zuletzt genannten Spielen möchte ich mehr Augenmerk auf den Genuss der Spiele legen. Was ich, meiner Meinung nach, bisher gründlich versäumt habe. Das bedeutet, dass ich lediglich während der Passagen kommentieren und meinen gewohnten Gehirnunrat abladen werde, in denen keine Cutscenes stattfinden oder die Story vorangetrieben wird. Es soll eine Mischung aus Rollenspielkino und Let's Play werden. Denn somit können auch Menschen das Spiel genießen, die meine Kommentare nicht mögen. Und genau darum geht es bei LPs ja; um die Spiele. Der Personenkult, der schon jetzt teilweise mit mir getrieben wird, ist einerseits zwar belustigend und auch schmeichelnd, andererseits geht dabei völlig unter, wie sehr ich die Spiele mag, die ich vorstelle.
Außerdem wird es mir auf diese Weise möglich sein, besseres Zeitmanagement umzusetzen. Denn um die Cutscenes und Zwischensequenzen nicht zu entzaubern, werde ich das Meiste nachkommentieren.
Titel, die ich bisher in einen engeren Kreis gestellt habe und auf jeden Fall irgendwann für meine Playlists spielen möchte, sind die folgenden:

Terranigma
Secret of Mana
Alundra
Chrono Trigger
Final Fantasy 7, 8, 9, 10, 12
Legend of Dragoon
(Drakengard)
Suikoden 2

Vermutlich werde ich mich zunächst einem der Final-Fantasy-Titel annehmen (X und XII haben bisher die besten Karten) und nebenbei noch Terranigma oder Secret of Mana let's playen, aber erst nach Abschluss des gewählten FF-Teils hochladen. Ganz einfach deshalb, weil ich Ordnung halten will. Wenn mich schon jemand abonniert, soll er auch genau wissen, was er bekommt. Lotterie-Spielchen, bei denen man sich nun fragen muss, was ich als nächstes und überhaupt hochlade, wird es nicht geben.
Darüber hinaus werde ich höchstvermutlich nicht bei jedem Spiel einen 100%-Run vorstellen, sondern mich um die Hauptstoryline kümmern. Dinge, die darüber hinausgehen, werden als Specials innerhalb des LPs behandelt und kommen nur, wenn wirklich viele Leute es sehen wollen. Ich WILL auch einfach nicht alles zeigen. Vielmehr will ich euch und die zukünftigen Zuschauer dazu animieren, die Spiele selbst zu spielen. Dies gilt selbstverständlich nur für jene, die die vorgstellten Spiele nicht kennen. Jene, die es tun, wissen selbst, dass alles, was nicht storyrelevant ist, nur beim Selbstocken Spaß macht und interessant ist.

Hierauf hätte ich zum ersten Mal wirklich gerne Feedback von euch. Jedoch nicht, ob ihr das Vorhaben an sich doof findet, denn das werde ich durchziehen. Für alles andere fehlt mir auch einfach die Zeit. Eure Gedanken zum Aufbau und den Titeln aber würde mich interessieren. Abgesehen von FF X/XII und Terranigma habe ich mir noch keine tiefergehenden Gedanken über den Rest der Titel gemacht und würde einfach gern wissen, ob die Spiele "let's playable" sind.

Danke im Voraus!

Dienstag, 16. März 2010

Fraps is a bitch!

Den sechsten Part meines MediEvil LPs musste ich tatsächlich vier Mal zocken, weil Fraps immer eine der Dateien verhunzt hat und ich sie nicht in Vegas öffnen konnte. Irgendwann hat's mir dann gereicht und ich habe die Datei mit WinAmp abgespielt und dabei wiederum gefrapst. Umständliche Lösung, zumal ich dabei nicht live kommentieren konnte, aber drauf gekotet. Hauptsache ist, dass ich das Video fertig habe. Und ganz so übel wurde es für die Umstände dann nicht, denke ich.
Langsam nimmt das Let's Play auch Konturen an. Ich kann mittlerweile grob abschätzen, wie viele Parts es sein werden. Jedenfalls nach einem Testlauf mit Stoppuhr bis fast ans Spielende. Ich verrate aber nicht, wie viele es sein könnten. Ist ja auch irrelevant; ein Let's Play hat so viele Parts, wie es braucht.
Und ich brauche jetzt eine Mütze Schlaf, morgen wird weiter renoviert. Mal sehen, ob ich vorher noch einen Part schaffe; ich bezweifle das.

Freitag, 5. Februar 2010

Aktueller Stand - Zelda

Bisher umfängt dieses Let's Play 18 Parts und Link durfte gerade einen weiteren, heroischen Sieg gegen Kholdstare feiern. Das heißt: der Eispalast und somit der fünfte Tempel in der Schattenwelt, liegt hinter unserem Helden. Uns erwarten noch der Sumpfpalast und der Schildkrötenfelsen, wonach wir zum Sturm auf Ganons Turm ansetzen, um ihm ein für alle Mal den Stock aus dem Arsch zu ziehen.
Heute werde ich nicht zum Aufnehmen kommen, da ich mich mal wieder unter Menschen mische. Zwar werde ich vermutlich auch dort irgendwas zocken, aber ihr wollt definitiv nicht wissen, was und wie. Ehrlich. Ihr wollt es nicht.
Um aber mein Gewissen zu beruhigen, habe ich eben einige Dinge vorbereitet, die uns im Sumpfpalast und danach einiges an Zeit sparen werden. Allem voran habe ich meine Kasse bis zum Maximum gefüllt; Kenner werden wissen, was ich nach dem Sumpfpalast mit diesem Geld vorhabe.
Meine Route für die letzten Parts steht nur rudimentär, aber auch daran wird gearbeitet. Für den Sumpfpalast habe ich bisher eine recht zufriedenstellende, jedoch noch keine perfekte.
Wie dem auch sei: läuft alles nach Plan, wird dieses Let's Play mitte der nächsten Woche beendet sein.
Danke für die Aufmerksamkeit.

Freitag, 22. Januar 2010

Let's Play!

Da ich ja nun seit einiger Zeit aktiver Let's Player bin, funktioniere ich meinen alten Blog hier ein wenig um und nutze ihn nun auch und vorwiegend für Informationen über meine Let's Plays.
Sollte es Neues geben, wird es hier stehen. Ankündigungen oder eher Überlegungen, was meine LP-Zukunft betrifft, werden sich ebenfalls hier ansammeln. Natürlich kommt hier auch all der Mentalmüll rein, den ich loswerden muss, aber nicht die in die LPs packen möchte.
Wie immer gilt: keine Garantie auf Zustandserhaltung.